Im Moment geht es mir leider nicht so gut, weil ich seit gestern sehr krank bin. Deshalb konnte ich gestern auch leider nichts mehr unternehmen - ursprünglich wollten wir nämlich ins französische Viertel. Stattdessen lag ich den ganzen Tag in meinem Zimmer. Dafür geht es mir heute schon sehr viel besser und ich konnte doch ganz gut am Sprachkurs teilnehmen. Die Busfahrten waren heute aber mal wieder eine Sache...Auf dem Hinweg fuhr der erste Bus vorbei, obwohl er total leer war. Der zweite Bus hielt auch nicht an, weil er schon sehr voll war, sodass wir uns schließlich alle in den dritten Bus hineinquetschen mussten. Es war beeindruckend, dass letztendlich noch alle mitgenommen werden konnten, obwohl er eigentlich schon vorher voll war. Die Rückfahrt hat sehr lang gedauert, weil sozusagen Stau war. Das hieß, dass der Bus immer zwei Meter gefahren ist und dann eine Vollbremsung gemacht hat. Auf Dauer war das sehr anstrengend...
Jetzt sitze ich hier draußen und bin froh, mich etwas ausruhen zu können. Im Hof ist gerade ein Cha-Cha-Cha-Kurs und es macht Spaß, der Musik zuzuhören. Das motiviert, noch etwas draußen sitzen zu bleiben...
Eure Clara
Montag, 7. September 2009
Samstag, 5. September 2009
Auf dem Töpfermarkt
Um halb zwölf ging es heute los zum Töpfermarkt, wo wir wahnsinnig lange mit dem Bus hinfahren mussten. Begleitet wurden wir von sechs Vietnamesinnen. Ich glaube, wir fuhren insgesamt mindestens 40 Minuten, gelangten mit der Zeit aber in immer ruhigere und grüne Gegenden, was echt gut war, nach den Tagen in Hanoi. Unser Ziel war Bat Trang. Dort gingen wir erst in ein Haus, wo wir töpfern konnten, und entdeckten alle unsere Unfähigkeit zum Töpfern. Ein Mann machte es zu Beginn vor, was echt beeindruckend aussah, und was noch faszinierender wurde, als wir es selbst ausprobieren durften. Letztendliche endete es bei uns allen darin, dass der Vietnamese uns den Großteil unserer Vase/Schale/Teller herstellte und wir hin und wieder mit Hand anlegten. Während unser Gegenstand trocknete, gingen wir essen in einem sehr idyllischen Restaurant und über den Töpfermarkt, wo es allerhand schöne Dinge gab, die für uns aber sinnlos zu kaufen waren, weil wir sie unmöglich heile nach Deutschland transportieren können. Also gingen wir zurück zu dem Haus, wo wir nun unsere Gegenstände verzieren konnten. Ich bin der Meinung, meine Schüssel damit sehr verunstaltet zu haben, aber es zählt ja schließlich die Erinnerung daran. Als alle fertig waren, fuhren wir die lange Fahrt zurück in ein Cafe, dass in italienischem Stil hergerichtet ist. Es war sehr gemütlich dort und ich trank Kaffee mit Joghurt - eine vollkommen neue Erfahrung. Es schmeckte gut, obwohl es auch sehr süß war.
Während des gesamten Tages machten die Vietnamesinnen so viele Fotos, was ich gar nicht erwartet hätte. Normalerweise hat man ein solches Bild ja nur von Japanern. Ich habe schon in der Altstadt viele Vietnamesen gesehen, die fotografiert haben, was das Zeug hält, und die sich auch in allen Posen vor jede kleinste Sehenswürdigkeit gestellt haben. Bei den Vietnamesinnen heute war es so, dass jede mit jeder von uns unbedingt ein Bild haben wollte an jedem Ort, den wir besuchten. Es war ganz lustig.
Dafür, dass alle erst ein Jahr Deutsch gelernt haben, sprachen sie schon sehr gut, was ich auch überraschend fand.
Insgesamt war es also ein sehr erlebnisreicher Tag, der aber auch sehr anstrengend war. Deshalb wird es morgen wohl etwas ruhiger werden.
Liebe Grüße,
Eure Clara
Während des gesamten Tages machten die Vietnamesinnen so viele Fotos, was ich gar nicht erwartet hätte. Normalerweise hat man ein solches Bild ja nur von Japanern. Ich habe schon in der Altstadt viele Vietnamesen gesehen, die fotografiert haben, was das Zeug hält, und die sich auch in allen Posen vor jede kleinste Sehenswürdigkeit gestellt haben. Bei den Vietnamesinnen heute war es so, dass jede mit jeder von uns unbedingt ein Bild haben wollte an jedem Ort, den wir besuchten. Es war ganz lustig.
Dafür, dass alle erst ein Jahr Deutsch gelernt haben, sprachen sie schon sehr gut, was ich auch überraschend fand.
Insgesamt war es also ein sehr erlebnisreicher Tag, der aber auch sehr anstrengend war. Deshalb wird es morgen wohl etwas ruhiger werden.
Liebe Grüße,
Eure Clara
Freitag, 4. September 2009
Guten Morgen aus Vietnam!
Gestern hatte ich leider keine Zeit mehr, meinen Blog zu aktualisieren, weil den ganzen Nachmittag das Internet nicht ging. Aber jetzt kann ich ein bisschen erzählen von meinem gestrigen Tag. Um halb 12 ging es wieder los zum Sprachkurs. Das Busfahren hat sich noch mal gesteigert, was ich kaum für möglich gehalten hätte - dieses Mal war der Bus nämlich schon an unserer Haltestelle so voll, dass alle ganz hektisch wurden, um in den Bus zu kommen, und ich das Gefühl hatte, fast erdrückt zu werden. Im Sprachkurs haben wir viel von dem vorigen Tag wiederholt, was auch ganz gut ging, und wir haben Zahlen gelernt. Am Ende kamen einige vietnamesische Deutsch-Studentinnen, um mit uns zu üben. Das war ganz gut, weil man so die Aussprache noch etwas intensiver üben konnte. Sie meinten, wir wären gut und man könnte uns verstehen, ich frage mich allerdings, ob das wirklich so ist oder nur Höflichkeit war...;)
Nach dem Sprachkurs ging es zurück, wo pausenlos irgendjemand versucht hat, hier ins Internet zu kommen, aber wirklich keiner Erfolg hatte. Um 9 Uhr sind wir dann in die Altstadt gefahren und in eine Bar gegangen. Ich habe schon lange nicht mehr so viele Touristen an einem Ort gesehen...Es war aber trotzdem sehr schön. Die Nacht war etwas kurz und jetzt bin ich noch etwas müde, aber ich freue mich auf den heutigen Tag, an dem ich wahrscheinlich auf einen Töpfermarkt fahren werde - ich werde Euch dann berichten.
Eure Clara
Nach dem Sprachkurs ging es zurück, wo pausenlos irgendjemand versucht hat, hier ins Internet zu kommen, aber wirklich keiner Erfolg hatte. Um 9 Uhr sind wir dann in die Altstadt gefahren und in eine Bar gegangen. Ich habe schon lange nicht mehr so viele Touristen an einem Ort gesehen...Es war aber trotzdem sehr schön. Die Nacht war etwas kurz und jetzt bin ich noch etwas müde, aber ich freue mich auf den heutigen Tag, an dem ich wahrscheinlich auf einen Töpfermarkt fahren werde - ich werde Euch dann berichten.
Eure Clara
Donnerstag, 3. September 2009
Hallo mal wieder aus Hanoi
Und wieder geht der nächste Tag zu Ende...Irgendwann heute ist mir plötzlich aufgefallen, dass ja schon Donnerstag ist. Die erste Woche in Vietnam geht dem Ende zu, obwohl sie mir am Anfang endlos erschien.
Heute hatte ich das erste Mal Sprachkurs, der um halb 1 begann. Die Busfahrt dorthin war wieder ein Erlebnis, weil der Bus dieses Mal so voll war, dass ich manchmal Angst hatte, nicht mehr mitzukommen. Der Bus ist nämlich in etwa so voll wie die Busse in Kassel zu Schulzeiten morgens - zumindest ähnlich wie ich es von der 32 kenne. Das heißt also: Armmuskeltraining. ;) Was hier aber anders ist, dass im Bus ein Mann kommt, der entweder die Monatskarten kontrolliert oder das Geld für die Fahrkarten einsammelt. Das ist ein kleines Problem, das Geld zu holen, während man im Bus steht und der pausenlos hin und her schaukelt.
Die Universität, wo der Sprachkurs stattfindet, sieht von außen nicht so spektakulär aus, aber der Raum, in dem wir Unterricht haben, ist sehr modern eingerichtet. Da war ich am Anfang ganz schön beeindruckt. Die Klimaanlage lief so stark, dass ich mir nach einer halben Stunde hätte eine Jacke überziehen können; das war bisher auch noch nicht der Fall. Vietnamesisch zu lernen scheint für mich allerdings eine Sache der Unmöglichkeit. Heute ging es um die Begrüßung, was aber gar nicht so einfach ist, weil jede Person verschiedenen Alters anders angesprochen werden muss. Wie man das dann anwendet, wenn man die Personen noch nicht kennt, frage ich mich auch noch. Außerdem ist die Aussprache sehr schwer. Es ist ganz lustig zu beobachten, wie jeder versucht, genau in der Tonlage zu sprechen, die unsere Lehrerin uns vorspricht. Ich bin von meiner Aussprache so ziemlich gar nicht überzeugt. Unsere Lehrerin hat mal in Kassel studiert, was ich ganz interessant fand! Ein bisschen Heimatgefühl...;)
Nach dem Sprachkurs, der wahnsinnig anstrengend war, weil man sich so konzentrieren musste, um mitzukommen, sind wir erst mal zurück gefahren. Später ging es dann noch in die Altstadt, wo wir an ein paar Geschäften vorbeigegangen sind und dann etwas gegessen waren. Als wir zurückkamen, war es plötzlich schon wieder 10 Uhr und der Tag fast vorbei.
Langsam bekommt man hier doch so etwas wie Routine. Ich kenne die Straßen hier in der Gegend zumindest ein bisschen und wusste heute sogar, wo ich in der Altstadt aussteigen musste.
Ich werde mich dann mal wieder verabschieden, aber melde mich sicher bald wieder!
Eure Clara
Heute hatte ich das erste Mal Sprachkurs, der um halb 1 begann. Die Busfahrt dorthin war wieder ein Erlebnis, weil der Bus dieses Mal so voll war, dass ich manchmal Angst hatte, nicht mehr mitzukommen. Der Bus ist nämlich in etwa so voll wie die Busse in Kassel zu Schulzeiten morgens - zumindest ähnlich wie ich es von der 32 kenne. Das heißt also: Armmuskeltraining. ;) Was hier aber anders ist, dass im Bus ein Mann kommt, der entweder die Monatskarten kontrolliert oder das Geld für die Fahrkarten einsammelt. Das ist ein kleines Problem, das Geld zu holen, während man im Bus steht und der pausenlos hin und her schaukelt.
Die Universität, wo der Sprachkurs stattfindet, sieht von außen nicht so spektakulär aus, aber der Raum, in dem wir Unterricht haben, ist sehr modern eingerichtet. Da war ich am Anfang ganz schön beeindruckt. Die Klimaanlage lief so stark, dass ich mir nach einer halben Stunde hätte eine Jacke überziehen können; das war bisher auch noch nicht der Fall. Vietnamesisch zu lernen scheint für mich allerdings eine Sache der Unmöglichkeit. Heute ging es um die Begrüßung, was aber gar nicht so einfach ist, weil jede Person verschiedenen Alters anders angesprochen werden muss. Wie man das dann anwendet, wenn man die Personen noch nicht kennt, frage ich mich auch noch. Außerdem ist die Aussprache sehr schwer. Es ist ganz lustig zu beobachten, wie jeder versucht, genau in der Tonlage zu sprechen, die unsere Lehrerin uns vorspricht. Ich bin von meiner Aussprache so ziemlich gar nicht überzeugt. Unsere Lehrerin hat mal in Kassel studiert, was ich ganz interessant fand! Ein bisschen Heimatgefühl...;)
Nach dem Sprachkurs, der wahnsinnig anstrengend war, weil man sich so konzentrieren musste, um mitzukommen, sind wir erst mal zurück gefahren. Später ging es dann noch in die Altstadt, wo wir an ein paar Geschäften vorbeigegangen sind und dann etwas gegessen waren. Als wir zurückkamen, war es plötzlich schon wieder 10 Uhr und der Tag fast vorbei.
Langsam bekommt man hier doch so etwas wie Routine. Ich kenne die Straßen hier in der Gegend zumindest ein bisschen und wusste heute sogar, wo ich in der Altstadt aussteigen musste.
Ich werde mich dann mal wieder verabschieden, aber melde mich sicher bald wieder!
Eure Clara
Mittwoch, 2. September 2009
Der nächste Tag...
Hallihallo, ich schon wieder. :)
Bisher hatte ich einen sehr interessanten Tag. Nachdem es mir in der Nacht nicht so gut ging, habe ich heute bis halb 10 geschlafen - eine halbe Ewigkeit - und war danach trotzdem nicht eingeschlafen. Wir sind dann gegen halb 11 in die Altstadt gefahren und durch die Gassen gelaufen. Es war spannend und ganz neue Eindrücke. In einer Straße war eine Art Markt, wo wirklich alles verkauft wurde. Da schwommen dann lebende Fische im Wasser - vielmehr schwimmen konnten sie nicht, weil sie nur aufeinander lagen und sich nicht bewegen konnten. Hühner saßen ähnlich in ihren Käfigen und warteten auf den Verkauf. Besonders der Fisch riecht wahnsinnig stark - ich hätte nicht gedacht, dass der Geruch, der hier in unserem Viertel in Hanoi herrscht noch getoppt werden kann. Das Obst sah echt ganz gut aus, aber ich habe immer noch so gar keinen Hunger, dass ich davon nichts essen bzw. kaufen wollte. Wir sind zwei Stunden durch die Stadt gelaufen, bis wir echt fertig waren und mit dem Bus zurückgefahren sind. Das Busfahren ist hier sowieso eine Sache für sich, weil der Bus generell an Haltestellen nicht hält, sondern langsam fährt und man quasi im Fahren in den Bus springen muss. Dann kann man nur hoffen, dass man die richtige Haltestelle rechtzeitig erkennt und dort dann auch aus dem Bus springen kann, der natürlich wieder nicht wirklich anhält. Auf der Hinfahrt hat uns ein Vietnamese begleitet, der glaube ich total begeistert war, mal Weiße zu sehen und sprechen zu können. Leider war sein Englisch aber nicht ganz verständlich...Ansonsten ist man hier aber wirklich oft eine Attraktion, sogar in der Altstadt, wo man auf einige Touristen trifft. Viele sprechen einen an - leider auf vietnamesisch - oder fassen einen sogar an. Aber wirklich nervig ist das noch nicht, viel mehr interessant.
An die Lebensumstände hier gewöhne ich mich auch langsam. Es ist zwar sehr einfach und auch nicht ganz sauber, aber in Ordnung. Unsere Dusche war zumindest bei mir bisher immer kalt, sodass ich heute morgen beim Duschen sogar gefroren habe - eine ganz neue Erfahrung, die ich im Moment aber gerade etwas herbeisehne.
Ansonsten bin ich im Moment in Gedanken bei meinem Vater, dem ich hier auf diesem Weg noch mal alles, alles Gute zum Geburtstag wünschen möchte!
Danke für die vielen E-Mails bisher; jede einzelne hat mich sehr gefreut!
Viele liebe Grüße, eure Clara
Bisher hatte ich einen sehr interessanten Tag. Nachdem es mir in der Nacht nicht so gut ging, habe ich heute bis halb 10 geschlafen - eine halbe Ewigkeit - und war danach trotzdem nicht eingeschlafen. Wir sind dann gegen halb 11 in die Altstadt gefahren und durch die Gassen gelaufen. Es war spannend und ganz neue Eindrücke. In einer Straße war eine Art Markt, wo wirklich alles verkauft wurde. Da schwommen dann lebende Fische im Wasser - vielmehr schwimmen konnten sie nicht, weil sie nur aufeinander lagen und sich nicht bewegen konnten. Hühner saßen ähnlich in ihren Käfigen und warteten auf den Verkauf. Besonders der Fisch riecht wahnsinnig stark - ich hätte nicht gedacht, dass der Geruch, der hier in unserem Viertel in Hanoi herrscht noch getoppt werden kann. Das Obst sah echt ganz gut aus, aber ich habe immer noch so gar keinen Hunger, dass ich davon nichts essen bzw. kaufen wollte. Wir sind zwei Stunden durch die Stadt gelaufen, bis wir echt fertig waren und mit dem Bus zurückgefahren sind. Das Busfahren ist hier sowieso eine Sache für sich, weil der Bus generell an Haltestellen nicht hält, sondern langsam fährt und man quasi im Fahren in den Bus springen muss. Dann kann man nur hoffen, dass man die richtige Haltestelle rechtzeitig erkennt und dort dann auch aus dem Bus springen kann, der natürlich wieder nicht wirklich anhält. Auf der Hinfahrt hat uns ein Vietnamese begleitet, der glaube ich total begeistert war, mal Weiße zu sehen und sprechen zu können. Leider war sein Englisch aber nicht ganz verständlich...Ansonsten ist man hier aber wirklich oft eine Attraktion, sogar in der Altstadt, wo man auf einige Touristen trifft. Viele sprechen einen an - leider auf vietnamesisch - oder fassen einen sogar an. Aber wirklich nervig ist das noch nicht, viel mehr interessant.
An die Lebensumstände hier gewöhne ich mich auch langsam. Es ist zwar sehr einfach und auch nicht ganz sauber, aber in Ordnung. Unsere Dusche war zumindest bei mir bisher immer kalt, sodass ich heute morgen beim Duschen sogar gefroren habe - eine ganz neue Erfahrung, die ich im Moment aber gerade etwas herbeisehne.
Ansonsten bin ich im Moment in Gedanken bei meinem Vater, dem ich hier auf diesem Weg noch mal alles, alles Gute zum Geburtstag wünschen möchte!
Danke für die vielen E-Mails bisher; jede einzelne hat mich sehr gefreut!
Viele liebe Grüße, eure Clara
Dienstag, 1. September 2009
Hallo zum zweiten aus Vietnam! :)
Schon wieder geht das Internet, was ich nun endlich auch dazu nutze, hier mal mehr in meinen Blog zu schreiben. Nachdem ich gestern Abend noch sehr geschafft war und aufgrund der Schwüle hier auch eine sehr schlechte Nacht hatte, fühle ich mich heute wesentlich besser. Ein interessanter Tag liegt hinter mir, an dem zwar viel Formelles besprochen werden musste wie die Eröffnung eines Kontos, der Kauf einer vietnamesischen SIM-Karte etc., wo ich aber auch schon ein wenig von der Stadt sehen konnte. Beeindruckend ist der Verkehr hier - pausenlos hört man es hupen, die Mopeds sind gar nicht zählbar und eine Ordnung lässt sich hier auch nicht erkennen. Teilweise sitzen zwei erwachsene Menschen mit zwei Kindern auf den Mopeds oder sie transportieren riesige Kartons, unter denen das Moped fast untergeht. Auch jetzt, wo ich Abends auf dem Balkon des DED-Gästehauses sitze, hört man nur das Hupen und die Motorengeräusche der vielen Fahrzeuge.
Heute Mittag waren wir Essen in einem vietnamesischen Lokal, das Spezialitäten aus Hue anbot. Das war sehr lecker und irgendwann konnte ich auch einigermaßen mit Stäbchen essen. Ich werde bestimmt zum Profi innerhalb des nächsten Jahres. ;)
Ansonsten ist Hanoi sehr riesig - ich habe immer noch keine Ahnung, wie ich wohin komme, und könnte mich selbst in diesem kleinen Stadtteil dauernd verlaufen - und wahnsinnig stickig.
Morgen haben wir den ganzen Tag frei und ich hoffe, mir ein wenig die Stadt ansehen zu können, sofern ich mich etwas orientieren kann.
Fotos habe ich leider noch gar keine gemacht - ich komme einfach nicht dazu, weil ich nicht die ganze Zeit mit der Kamera in der Hand herumlaufen möchte. Für morgen habe ich mir das aber ganz fest vorgenommen, um Euch erste Eindrücke zeigen zu können.
Sofern ich also morgen Internet haben werde, werdet ihr schon dann wieder von mir hören!
Eure Clara
Heute Mittag waren wir Essen in einem vietnamesischen Lokal, das Spezialitäten aus Hue anbot. Das war sehr lecker und irgendwann konnte ich auch einigermaßen mit Stäbchen essen. Ich werde bestimmt zum Profi innerhalb des nächsten Jahres. ;)
Ansonsten ist Hanoi sehr riesig - ich habe immer noch keine Ahnung, wie ich wohin komme, und könnte mich selbst in diesem kleinen Stadtteil dauernd verlaufen - und wahnsinnig stickig.
Morgen haben wir den ganzen Tag frei und ich hoffe, mir ein wenig die Stadt ansehen zu können, sofern ich mich etwas orientieren kann.
Fotos habe ich leider noch gar keine gemacht - ich komme einfach nicht dazu, weil ich nicht die ganze Zeit mit der Kamera in der Hand herumlaufen möchte. Für morgen habe ich mir das aber ganz fest vorgenommen, um Euch erste Eindrücke zeigen zu können.
Sofern ich also morgen Internet haben werde, werdet ihr schon dann wieder von mir hören!
Eure Clara
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